Allgemein/ Foodphotography for business

Ein kleiner Rückblick & auf zu neuen Abenteuern

Ihr Lieben,

ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr gestartet. Statt eines klassischen Jahresrückblicks möchte ich heute die letzten fünf  bis sechs Jahre im Revue passieren lassen. Dabei habe ich mich von den Bildern auf meinem Blog inspirieren lassen. Vielleicht kennt ihr das Gefühl, das man nichts gewuppt bekommen hat und, wenn man den Blick dann doch etwas aufmerksamer in die Vergangenheit wirft, doch einige Sachen passiert sind. Lasst uns deswegen gleich loslegen!

Das Jahr 2012

Angefangen habe ich mit Foodfotografie ja schon, bevor ich den Blog hatte. Den Anstoß hatte mit der 19. Geburtstag meines Freundes gegeben und die Sorge, dass er sich nicht gesund und ausgewogen ernähren würde, wenn er aus von daheim auszieht. Deswegen hatte ich ihm kurzerhand ein kleines Kochbuch geschrieben und fotografiert. Da kam einfach alles rein, was ich in dieser Zeit gegessen hatte. Damals dachte ich, ich wäre die Einzige, die ihr Essen fotografiert und von Foodfotografie, geschweige denn Foodstyling, hatte ich noch nie etwas gehört.

[Geburtstagskuchen | Tiramisu-Herzen]

Um meine Bilder nicht alle auf der Festplatte verrotten zu lassen, startete ich den Blog. Der Pfirisch-Johannisbeer-Blechkuchen war das aller erste Foodfoto, das ich auf meinem Blog veröffentlicht habe. Ich muss sagen – für den Anfang sogar echt in Ordnung. Ich habe sogar das Gefühl, danach erst mal schlechter geworden zu sein.

Im Winter hatte ich in diesem Jahr rückblickend meinen Tiefpunkt. In meinem acht Quadratmeter großem WG-Zimmer hatte ich mit schlechten Lichtverhältnissen zu kämpfen und ging weiterhin immer viel zu nah an die Motive ran. Zumindest fotografierte ich nicht mehr in der prallen Sonne.

 

Das Jahr 2013

[Sanddorn-Macaron | Schokomilchreis-Mischung]

Mittlerweile hatte ich bemerkt, dass es doch mehr Foodblogger gab, als ich dachte und auch Props waren mir langsam ein Begriff – erkenntlich an bunt gemusterten Servietten und etwas Deko hier und da. Das Bild der Macarons, war ein Glücksgriff, denn sie waren deutlich besser, als alles was ich sonst in diesem Jahr fotografierte.

Aufgrund eines Umzugs nach München, fotografierte ich im Winter 2013 in meinem Bad. Ich wohnte zwar in einer WG, jedoch hatte jeder glücklicherweise seine eigene Nasszelle. Meine WG-Mitbewohner waren anfangs zwar immer etwas verdutzt, was ich ganze Nachmittage im Bad so veranstalte. Aber nachdem ich ihnen etwas mehr über mein Hobby erzählte, genossen sie doch liebend gerne meine Kreationen. Wenn ich die Bilder jetzt sehe, muss ich jedes Mal schmunzeln.

 

Das Jahr 2014

[Brownies aus meinem Buch Let’s bake | Glühweincupcakes mit Spekulatiusfrosting]

In diesem Jahr fotografierte ich mein Buch Let’s bake und durch das dadurch bedingte exzessive Üben, wurde ich in kurzer Zeit deutlich besser. Ich finde, dass man innerhalb diesem Jahres eine große Lernkurve erkennt, was mal wieder zeigt: „practice makes perfect“. Ich finde, dass man einen großen Unterschied zwischen den beiden Weihnachtsmotiven von 2013 und 2014 erkennt. So langsam nahm ich die Sache doch ernster. Aber keine Sorge – den Spaß verlor ich dadurch nicht!

 

Das Jahr 2015

[Knuspermüsli | Maracuja-Schoko-Dessert mit Baiser]

In diesen 12 Monaten ist so viel passiert, dass ich kaum zum Fotografieren gekommen bin. Da ich ohne Druck fotografierte, und nur genau dann, wenn ich große Lust hatte, habe ich in diesem Jahr etwas mehr zu mir selbst und meiner Bildsprache gefunden. Zum Jahresende hin, habe ich mich auch an moody shots gewagt, welches meine Lieblingsbilder aus demselben Jahr geworden sind.

 

Das Jahr 2016

[Kräuter-Madeleines | Spekulatius-Schoko-Torte]

Endlich verstand ich, wie schön Hände und Personen auf Bildern, sind, und nutze diese Möglichkeit dank meines neuen Fernauslösers so oft wie möglich aus. Auch hier nahm ich mir viel Zeit für die (recht wenigen) Shootings. Dieses Mal finde ich, dass es in einem besseren Storytelling erkennbar war. Auch mit dem Essen selbst habe ich mich mehr auseinandergesetzt, sodass die Gebäcke peau a peau hübscher wurden. Als ich im November meine Spekulatius-Torte veröffentlichte und sie auf Instagram abging wie Schmitz Katze, war das Leuchten in mir wieder aufgefackt, sodass ich so viel fotografierte, wie lange nicht mehr.

 

Das Jahr 2017

[Momofuku-Cake | Death of chocolate-Brownies]

Was uns auch schon zum letzten Jahr führt. Vom Ehrgeiz gepackt, dem Kopf voller Millionen Ideen und meiner Kamera in der Hand, habe ich mich richtig ins Zeug gelegt. Da der Blog nun wirklich aus seinen Kinderschuhen geschlüpft war, gab es ein neues Design für die Seite, welches mir noch heute  ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Ich kreierte Kuchen, Torte und eine Vielzahl anderer Leckereien und war voll in meinem Element. Ich finde, dass ich in dieser Zeit meine größte Entwicklung hingelegt habe. Ich habe gelernt, das Licht zu formen und so einzusetzen, dass es meine Kreationen unterstreicht, ich habe mich in die Bildbearbeitung und das Styling gestürzt und in jeder freien Minute an mir gearbeitet.

Außerdem bekam auch yummyklick ein neues Gewand und einen neuen Schwerpunkt. Ich startete mit meinem „Foodphotography for business“-Podcast ein neues Herzensprojekt und genieße es so sehr mein Wissen darin, in Coachings und Workshops weiterzugeben. Warum für mich behalten, was ich mir über Jahre hinweg aufgebaut habe, wenn ich anderen den Weg erleichtern kann? Es gibt doch nichts Schöneres, als anderen Foodies Freudentanz, Erfolge, die es zu Feiern heißt und ganz viel Freude mit der Fotografie zu schenken! Ich möchte das Flackern in euren Augen herauskitzeln und die Foodfotografie zur einer Bereicherung eures Lebens machen.

 

2018 – auf zu neuen Abenteuern!

Und nun sind wir im Jetzt und Hier. Mein Herz schlägt aufgeregt, wenn ich an das Jahr denke, das vor uns liegt. Es wird aufregend, voller Abenteuer, Liebe und gutem Essen! Mit Tränen der Freude in den Augenwinkeln freue ich mich auf die Herausforderungen, die mir meine Selbstständigkeit als freie Fotografin, Redakteurin und Coach bringen wird. Schaut gerne mal auf meiner neuen Homepage mariapanzer.de vorbei, wenn ihr mehr darüber erfahren möchtet.

Ich verabschiede mich nun erst mal in einen kleinen Traumurlaub nach Bali und freue mich dieses Jahr mit euch zu feiern, bis die Wolken wieder lila sind!
In Liebe und bis bald, Eure Maria

Das interessiert dich sicherlich auch!

4 Kommentare

  • Antworten
    Yvonne
    10. Januar 2018, 09:23

    Liebe Maria, solche Beiträge finde ich immer sehr interessant. Tolle Entwicklung die Du da hingelegt hast!
    Ich wünsche Dir nun einen traumhaften Urlaub auf Bali. Ein wenig neidisch bin ich ja schon :)
    Viele Grüße, Yvonne

    • maria.p
      Antworten
      maria.p
      7. Februar 2018, 12:43

      Liebe Yvonne,
      vielen Dank Dir für die herzlichen Worte.
      Einfach toll, wenn man sich das einfach mal vor Augen hält.

      Bis bald, Maria

  • Antworten
    Simonetta
    10. Januar 2018, 22:37

    Du süßeste aller Marias! Ich wünsche dir eine wundervolle Zeit auf Bali. Dein Rückblick hat mich auch schmunzeln lassen, weil du es einfach so goldig geschrieben hast :*

    • maria.p
      Antworten
      maria.p
      7. Februar 2018, 12:39

      Dankeschön, meine Liebste! Das freut mich alles so sehr zu lesen <3 bis ganz bald mal wieder

    Hinterlasse einen Kommentar!