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5 Gründe, warum du denkst, dass du nicht backen kannst

Seit Monaten möchte ich eine „Baking basics“-Strecke auf die Beine stellen. An Ideen, mit welchen Themen ich diese neue Rubrik füllen könnte, mangelt es nicht – nein. Es werden eher von Tag zu Tag mehr, und jedes Mal, wenn ich in der Küche stehe und backe, kommen Neue. Nur gibt es da ein Problem: Wie fange ich bloß an? Direkt mit der Faust aufs Auge und richtig tief in die Materie oder eher mit ein paar generellen Tipps? Vielleicht sogar mit einem Video? So habe ich Idee für Idee in mein Notizbuch geschrieben und doch alles wieder durchgestrichen. Weil das Anfangen so schwer ist, beginne ich die Strecke mit ebendiesem Thema:

„5 Gründe, warum du denkst, dass du nicht backen kannst“

Sollte es nicht auf dich zutreffen, nicht verzagen und weiterlesen. Am Ende wartet nämlich noch eine Überraschung auf dich!

 

#1 Weil du es noch nie getan hast

Und da ist es schon wieder – das Anfangen. Wie willst du denn wissen, dass du es nicht kannst, bevor zu es versucht hast? Vielleicht klappt es sogar richtig gut, macht dir Spaß und schwuppdiwupp, hast du ein neues Hobby. Und wenn der Kuchen in die Hose geht? Pech gehabt, tief durchatmen und noch mal versuchen.

 

Solltest du an diesem Punkt stehen, suche dir ein einfaches Rezept aus (empfehlen kann ich beispielsweise diesen Himbeer-Gugelhupf oder diesen Käsekuchen meiner Oma), hole dir Unterstützung durch (d)eine Freundin oder einem Familienmitglied und schon könnt ihr loslegen. Klappt bestimmt und Belohnung in Form von Kuchen gibt es auch!

 

#2 Weil es das letzte Mal nicht geklappt hat

Passiert. Ich habe kürzlich Zucker mit Salz vertauscht, eine Stunde lang Waffeln gebacken (sahen die fluffig aus!), um nach dem ersten Biss feststellen zu müssen: Die sind nur noch für die Tonne gut. Dann gab es eben Müsli. Aber heißt das, dass ich keine Waffeln backen kann? No way!

 

Vielleicht lag der Fehler schon im Rezept oder du warst abgelenkt. Weiterprobieren heißt die Devise. Du wirst mir nicht erzählen wollen, dass du schon Fahrradfahren konntest, als du das erste Mal aufgestiegen bist. Da bist du weit öfters als ein Mal hingefallen und hast du aufgegeben? Natürlich nicht! Nur Übung macht den Meister und beim nächsten Mal klappt das mit dem Kuchenbacken bestimmt!

 

#3 Weil das Rezept nicht genau genug beschrieben war

Rezepte kann man mithilfe weniger Stichpunkte beschreiben, oder komplette Seiten mit der Anleitung füllen. Das Rezeptbuch meiner Mutter besteht aus Rezeptnamen, Zutaten, Backzeit, Temperatur. Wenn du schon jahrelang backst, reicht dir das aus. Wenn du aber nicht weißt, dass du für ein optimales Ergebnis beim Rührkuchen die Butter richtig cremig aufschlagen musst und die Eier einzeln unterrühren solltest und stattdessen alles auf ein Mal verrührst, wird deine Version wahrscheinlich nicht so luftig locker daherkommen.

 

Anderes Beispiel: Kürzlich habe ich eine Swiss-Meringue-Buttercreme zubereitet. Als die Masse plötzlich mehr an körnigen Frischkäse erinnerte, als an ein cremiges, streichbares Frosting, war ich dem Verzweifeln nahe. Nach kurzem Weiterschlagen hatte es schon die gewünschte Konsistenz erreicht. Nur stand davon nichts im Rezept. Dank Google konnte ich das „Problem“ aber ganz schnell lösen.

 

Wie du siehst, gibt es viele Dinge, die es bei Rezepten zu berücksichtigen gilt. Hobbybäcker mit viel Erfahrung darüber nicht mehr nachdenken. Als Anfänger kann man jedoch schnell an seine Grenzen geraten. Dank Google, Social Media oder dem kurzen Griff zum Telefon, lassen sich viele Fragen im Nu klären.

 

#4 Weil einfach der Wurm drin war

Wer kennt das nicht. An manchen Tagen scheint einfach gar nicht zu klappen – das Backen mit Eingeschlossen. Ich erinnere mich noch zu gut an diesen Tag: Ich hatte Lust auf Hefeteig, machte vermeintlich alles nach meinem Standart-Rezept (das sonst doch so gut klappt), aber der Teig war einfach komisch. Egal, ab in den Ofen! Als ich den Hefezopf rausgeholt habe, war er verbrannt und fest. Beim Aufräumen habe ich dann das Ei entdeckt, dass in die Ecke gekullert war und dem Teig für die optimale Konsistenz gefehlt hatte.

 

#5 Weil du einfach nicht die passenden Hilfsmittel hattest

Mir hat vor ein paar Wochen eine Leserin geschrieben, dass die Marshmallows aus Let’s bake! einfach nicht klappen wollen. Schnell war klar: Sie hatte gemahlene Gelatine statt Sofortgelatine genutzt. Kennt man die unterschiedlichen Sorten nicht, kann das schnell passieren. Es kann aber auch an den fehlenden Geräten liegen: Willst du Macarons backen, hast aber keine exakte Waage? Dann wäre das nicht die beste Entscheidung, weil es hier wirklich aufs Gramm ankommt. Sind alle Fragen zu dir evtl. unbekannten Produkten oder notwendigen Geräten geklärt, kannst du loslegen!

 

Und jetzt? Beweise das Gegenteil!

Lass dich also nicht entmutigen, sollte es nicht auf Anhieb geklappt haben. Außerdem kannst du dich nun monatlich über tolle Tipps und Kniffs zum Thema Backen freuen. Außerdem gibt es ab heute – Trommelschlag bitte – den marylicious-Newsletter! So bleibst du immer auf dem Laufenden, verpasst kein Rezept mehr und bekommst auch Mal Einblicke hinter die Kulissen. Wenn du dich jetzt dafür anmeldest, kannst du dir außerdem „Meine 10 besten Backtipps“ runterladen. Klingt gut! Auf was wartest du dann noch? Das Anmeldeformular findest du in der Sidebar!

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Backen und freue mich dich inspirieren zu dürfen,
Danke für die Step-Fotos an Jessy Nitsche

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